Bestattungsformen

BAUMBESTATTUNG IN MUSTERSTADT

IHR ANSPRECHPARTNER FÜR
MUSTERSTADT UND UMGEBUNG

BAUMBESTATTUNG - LETZTE RUHE UNTER ALTEN BÄUMEN

Wer sich für eine Baumbestattung entscheidet, wählt einen Abschied, der ganz im Zeichen der Natur steht. Die Asche wird in einer biologisch abbaubaren Urne zwischen den Wurzeln eines Baumes beigesetzt, der fortan als lebendiges Grabmal dient. So wird der Wald selbst zum Ort des Gedenkens – still, beständig und getragen von dem Gedanken, dass aus Vergänglichem neues Leben wächst.
Diese naturverbundene Form der Beisetzung gewinnt seit Jahren an Bedeutung.
Seit 1925 steht Bestattungen Mustermann Familien in Musterstadt in schweren Stunden zur Seite. Wir übernehmen für Sie sämtliche Schritte – von der Einäscherung über eine persönliche Abschiedsfeier bis zur Beisetzung am gewählten Baum. Dabei stimmen wir uns eng mit den Betreibern der Bestattungswälder in unserer Umgebung ab, damit Sie sich ganz auf das Abschiednehmen konzentrieren können.

DAS BESONDERE AN DER BAUMBESTATTUNG

Werden und Vergehen im Einklang
Die Asche geht über die Jahre in den Waldboden über und nährt den Baum, unter dem sie ruht. Was bleibt, ist ein Gedanke voller Trost: Das Leben des Verstorbenen setzt sich in Blättern, Ästen und neuen Trieben fort.
Erinnerung ohne Grabpflege
Auf Grabsteine, Einfassungen und Bepflanzung wird bewusst verzichtet, die Natur gestaltet den Ort ganz von selbst. Für Hinterbliebene bedeutet das: Sie kommen zum Erinnern, nicht zum Gießen und Jäten.
Ein Ort der Stille und Geborgenheit
Wind in den Baumkronen, der Duft von Moos und das wechselnde Licht der Jahreszeiten machen jeden Besuch zu einem besonderen Moment. Viele Angehörige empfinden den Wald als Ort, an dem Trauer leichter werden darf.
Vorsorge mit Weitblick
Schon zu Lebzeiten lässt sich ein Wunschbaum aussuchen und verbindlich reservieren. So treffen Sie selbst eine Entscheidung, die Ihre Familie entlastet, und tragen zugleich dazu bei, dass der Wald für viele Jahrzehnte geschützt und erhalten bleibt.

Schritte einer BAUMbestattung

Bei Bestattungen Mustermann sind Sie vom ersten Anruf an in verlässlichen Händen.

  1. Einäscherung & passende Natururne
    Eine Beisetzung im Wald setzt die Einäscherung voraus, die wir für Sie vollständig in die Wege leiten. Anschließend stellen wir Ihnen Urnen vor, die sich rückstandslos im Boden auflösen – etwa aus Holz, gepresstem Papier, Hanf oder Ton – und helfen Ihnen bei der Wahl.
  2. Den passenden Baum auswählen
    Gemeinsam besuchen wir einen Bestattungswald in der Nähe, zum Beispiel den Bestattungswald am Musterberg. Bei einem Rundgang mit dem zuständigen Förster lernen Sie die Waldbereiche und Baumarten kennen. Zur Wahl stehen etwa ein eigener Familienbaum, ein Platz an einem Gemeinschaftsbaum oder ein Baum, an dem bereits Angehörige ruhen.
  3. Trauerfeier unter Baumkronen
    Am Baum selbst nehmen Sie mit Familie und Freunden Abschied. Ob eine Trauerrede, ein Lied, eine Lesung oder ein stilles Ritual – wir gestalten die Feier so, wie es zu dem Menschen passt, den Sie verabschieden. Zum Schluss wird die Urne behutsam zwischen den Wurzeln in die Erde gesenkt.
  4. Dezente Markierung & Erinnerungsort
    Ein kleines Namensschild am Stamm weist auf die Grabstätte hin. Zusätzlich wird der Baum mit Nummer und Lageplan im Register des Waldes verzeichnet, sodass Sie ihn auch nach Jahren sicher wiederfinden. So entsteht ein Ort des Gedenkens, der mit jeder Jahreszeit ein neues Gesicht zeigt.

Wichtige Fragen zur
Waldbestattung

Was bedeutet Bestattungswald?
Darunter versteht man ein naturbelassenes Waldstück, das offiziell als Friedhof genehmigt wurde.
Statt in Grabfeldern ruhen die Verstorbenen hier in Urnen zwischen den Wurzeln ausgewählter Bäume. Der Wald wird weiterhin forstlich betreut, jedoch nicht wirtschaftlich genutzt, und ist über lange Zeiträume vertraglich vor dem Abholzen geschützt. Grabsteine, Kränze und gärtnerisch angelegte Beete sucht man vergeblich – lediglich eine kleine Tafel am Stamm verrät, wer an diesem Baum seine letzte Ruhe gefunden hat.
Rund um Musterstadt liegen mehrere solcher Wälder, die wir aus vielen Beisetzungen gut kennen. Bestattungen Mustermann berät Sie gern, welcher Ort zu Ihnen passt – die meisten erreichen Sie in einer halben bis einer Stunde mit dem Auto.
Nein – genau darin liegt für viele Familien ein großer Vorteil. Eine Grabpflege, wie man sie vom Friedhof kennt, gibt es im Bestattungswald nicht. Die Natur übernimmt die Gestaltung ganz allein: Gräser, Farne, Pilze und herabfallendes Laub verändern das Bild rund um den Baum im Laufe des Jahres ganz von selbst.
Für Verkehrssicherheit und den Zustand der Wege sorgt das Forstpersonal des Waldes. Damit der natürliche Charakter erhalten bleibt, ist es in der Regel nicht gestattet, Kerzen, Grabschmuck, Gestecke aus Kunststoff oder Figuren am Baum aufzustellen. Ein kleiner Wiesenstrauß oder ein Zweig als Gruß darf dagegen meist für kurze Zeit abgelegt werden.
Angehörige werden so spürbar entlastet – und der Verstorbene kehrt, wie es sich viele schon zu Lebzeiten wünschen, ohne bleibende Pflichten für die Familie in den Kreislauf der Natur zurück.
Im Bestattungswald sind nur Urnen zugelassen, die sich nach einiger Zeit vollständig und ohne Rückstände im Erdreich auflösen. Man spricht von Bio- oder Natururnen; je nach Modell kommen dafür unter anderem folgende Werkstoffe zum Einsatz:
Naturbelassenes Holz aus regionalen Forstbetrieben
Gepresste Fasern aus Hanf, Kokos oder Papier
Steinsalz, das sich im Boden löst
Gebrannter Ton, Lehm oder vergleichbare Naturmaterialien
Je nach Material und Bodenbeschaffenheit löst sich die Urnenhülle meist innerhalb weniger Monate bis Jahre auf. Danach vermischt sich die Asche mit der Walderde, und die enthaltenen Mineralstoffe gelangen nach und nach zu den Wurzeln des Baumes.
Bei Bestattungen Mustermann können Sie sich eine Auswahl an Natururnen in Ruhe ansehen. Alle Modelle erfüllen die Vorgaben der Bestattungswälder in unserer Region. Wir helfen Ihnen, ein Exemplar zu finden, das nachhaltig ist und zugleich zur Persönlichkeit des Verstorbenen und zu Ihren eigenen Wünschen passt.
Ja, im Umland von Musterstadt stehen Ihnen mehrere Bestattungswälder für eine Baumbestattung zur Auswahl. Die folgenden Standorte erreichen Sie in der Regel in einer Fahrzeit von etwa 30 bis 60 Minuten mit dem Auto:
Bestattungswald am Musterberg (ca. 25 km entfernt)
Ruhewald Lindenhöhe bei Waldheim (ca. 40 km entfernt)
Ruhehain Altdorf (ca. 45 km entfernt)
Bestattungen Mustermann ist mit jedem dieser Wälder vertraut. Wir erläutern Ihnen die Unterschiede zwischen den Standorten, fahren auf Wunsch gemeinsam mit Ihnen hinaus und unterstützen Sie dabei, den Ort zu finden, der sich für Sie richtig anfühlt – ob es um alte Buchen oder Eichen, einen Platz am Waldrand oder eine gute Anbindung für spätere Besuche geht.
Sämtliche Abstimmungen mit der Waldverwaltung erledigen wir für Sie, ebenso die Planung von Besichtigung, Baumreservierung und Beisetzungstermin.
Welcher Betrag am Ende anfällt, hängt von mehreren Posten ab: den Gebühren für die Einäscherung, der gewählten Natururne, dem Ruherecht am Baum und den Kosten für die Beisetzung selbst. Hinzu kommen unsere Leistungen für Organisation und Begleitung.
Für das Ruherecht ist entscheidend, ob Sie einen eigenen Baum oder einen Einzelplatz wählen, wie alt der Baum ist und wo er steht.
Gern stellen wir Ihnen alle Kosten in einem Beratungsgespräch übersichtlich zusammen.
Viele Menschen nutzen die Baumbestattung auch als Teil ihrer Vorsorge: Sie suchen sich ihren Baum frühzeitig selbst aus und lassen ihn verbindlich für sich reservieren. Wer das Ruherecht schon zu Lebzeiten bezahlt, nimmt den Hinterbliebenen später eine finanzielle Last ab und schafft Klarheit für alle Beteiligten.
Bestattungen Mustermann informiert Sie unverbindlich und kostenlos über Preise, Vorsorgeverträge und Ihre persönlichen Möglichkeiten.